Der König ist tot, es lebe der König

ZKE 2019 00Rund vier Wochen vor Schützenfestbeginn ermittelte der Grenadierzug Op Zack am 07.07.2019 seinen neuen Zugkönig. Besonders erfreulich, dass man nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder alle Mitglieder begrüßen konnte.

Die diesjährige Zugkönigsermittlung sollte in diesem Jahr auf dem Fußballgolfplatz Berrendorf, wo der Zug sich schon traditionell ein Mal im Jahr trifft, stattfinden. Die Organisatoren Ian Hayward und Gerrit Fleischer statteten die Teilnehmer im Vorfeld mit neu angefertigter Spielkleidung aus, bevor der Limousinenservice, bestehend aus Peter Fleischer und Simon Krückels, sich auf den Weg machte.
Nach ziemlich genau 45 Minuten Fahrzeit traf man an der Spielstätte, unweit des Hambacher Forsts ein. Der einzige Wermutstropfen an diesem Vormittag war, als man feststellte, dass den Betreibern aufgrund fehlender sanitärer Anlagen auf dem Gelände, die Ausschankgenehmigung entzogen wurden. Somit blieb den durstigen Grenadierschützen nichts anderes übrig als mit zwei vollgepackten Kühlboxen über das weitläufige Gelände zu marschieren. Vorher wurden noch diverse Sonderregeln festgelegt. Beispielsweise durfte man sich untereinander nur siezen, eine lockere Umgangsform war nicht gestattet. Sämtliche Beleidigungen sowie Fluchen standen ebenfalls auf dem Index. Wer eine Regel missachten sollte, bekam einen Strafschlag aufgeschrieben.
Anfangs versuchten alle Mitspieler diese Regeln zu beachten. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Regelverstöße verliefen im Sande.

Sportlich zeigten sich alle Mitspieler von ihrer besten Seite. Mit ein bisschen Glück und sehr viel Geschick passierte man die 18 Löcher. Besonders in Erinnerung bleiben dürfte ein Hole- in-One von Robin Breuer sowie ein gefühlvoller Ball aus ca. 50 Metern von Sascha Heimanns, der den direkten Weg ins Loch fand.
Spätestens nach der Halbzeit merkte man allen Mitspielern außer Fahrer Simon Krückels den gestiegenen Alkoholpegel, besonders hervorgerufen durch zahlreiche Flaschen Astra Urtyp, an. Teilweise beeinträchtigte dies auch den Spielbetrieb.

Während der Halbzeit an Loch 10 stellten die beiden Organisatoren ein kleines Zwischenspiel vor. Jeder Mitspieler bekam einen sogenannten Zähler in die Hand gedrückt, und wer binnen 30 Sekunden die höchste Zahl erreichte, bekam einen Strafschlag abgezogen. Der Verlierer, in dem Fall Sascha Heimanns, durfte eine weitere Flasche Bier auf ex trinken. Simon Krückels konnte sich dort im Finale gegen Marcel Zillekens knapp durchsetzen und bekam einen Strafschlag abgezogen.
Auf den zweiten neun Löchern wurde weiterhin verbissen um jeden Schlag gekämpft. Glück und Pech waren oftmals sehr nah beieinander, sodass auch immer mehr gegen Sonderregel Nummer 2 (Beleidigungen) verstoßen wurde. Nach Loch 18 konnte man dem Großteil des 9-Mann-Flights die Strapazen der vergangenen vier Stunden ansehen. Das viele Bier sowie die Sonne hatten ihre Spuren hinterlassen.

Die Gesamtauswertung ergab, dass sich Sascha Heimanns mit insgesamt 81 Schlägen knapp vor Steven Hayward und seinem Bruder Ian Hayward, die gleichzeitig die Ämter der Minister bekleiden werden, durchsetzen konnte. Dabei profitierte er davon, nicht einen einzigen Strafschlag kassiert zu haben.

Noch vor Ort wurde auch noch der diesjährige Pokalsieger ausgespielt. In einem abgewandelten Stand-Land-Fluss-Spiel, das sich insbesondere auf das Holzbüttgener Schützenfest bezog, setzte sich Robin Breuer durch und errang somit den Pokalsieg 2019. Der Grenadierzug Op Zack ließ den Sonntagabend gemütlich im Garten von Gerrit Fleischer mit Pizza und ein paar Runden Bierpong ausklingen.

Der Grenadierzug Op Zack gratuliert Sascha Heimanns zur Königswürde und Robin Breuer zum Pokalsieg.
 
Vielen Dank an die beiden Organisatoren Gerrit Fleischer und Ian Hayward sowie an Peter Fleischer, Simon Krückels und Nicola Vollmert für den komfortablen Fahrservice.

 

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